Nutzungsbedingungen und Verantwortung
Machst du Etiketten für Bier, das du mit Freunden trinkst, musst du nicht weiterlesen – hier geht es vor allem um alle, die ihr Getränk verkaufen. Brewlabel ist neu und in der Betaphase, also sag uns gern, was du denkst.
Zuletzt geändert 21. Oktober 2026
Neu und im Aufbau
Brewlabel ist neu und in der Betaphase: Wir bauen es, während du es benutzt. Manches ändert sich noch, und ab und zu geht etwas schief. Sag es uns über „Feedback geben“ in der App – wir lesen alles und beheben Fehler, so schnell wir können.
Kurz gesagt
Brewlabel ist ein Werkzeug. Der Kennzeichnungs-Check ist eine Hilfe, keine Rechtsberatung, und keine Behörde hat ihn genehmigt.
Verkaufst du das Getränk, bist du – als Lebensmittelunternehmer – dafür verantwortlich, dass sein Etikett den Regeln entspricht (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Art. 8). Lies das Etikett immer selbst durch, bevor es gedruckt wird.
Der Dienst
Brewlabel wird von Andreas Svanberg betrieben, einem Einzelunternehmer in Schweden (Angaben im Impressum: brewlabel.app/de/impressum/). Du erreichst uns per E-Mail an brew (at) brewlabel.app.
Du kannst Etiketten ohne Konto erstellen, ändern und herunterladen. Dann bleibt nur das Etikett erhalten, das du gerade geöffnet hast, und nur, bis du den Browser schließt. Mit einem kostenlosen Konto werden deine Etiketten gespeichert, sodass du von überall darauf zugreifen kannst. Bis einschließlich 31. Dezember 2026 ist Plus in jedem Konto kostenlos enthalten: Kennzeichnungs-Check, Barcode und Pfandzeichen, frei wählbarer Beschnitt und eine Schnittlinie in der Druckdatei sowie Platz für 100 Etiketten. Danach kostet Plus 15 € im Jahr inklusive Mehrwertsteuer, und es verlängert sich nie automatisch.
Brewlabel ist in der Betaphase und wird laufend weiterentwickelt. Kostenlose Funktionen können wir ändern oder einstellen. Für Plus gelten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln digitaler Produkte. Ändern wir Plus während eines bezahlten Jahres zu deinem Nachteil, sagen wir dir das vorher; du kannst dann den Vertrag beenden und bekommst den Preis für die restliche Zeit zurück. Stellen wir Brewlabel ganz ein, sagen wir es dir mindestens 30 Tage vorher, du kannst alle Etiketten herunterladen, und für ein laufendes Plus-Jahr erstatten wir den Preis für die restliche Zeit.
Was der Kennzeichnungs-Check prüft
Der Kennzeichnungs-Check ist eine automatische Prüfung der Angaben, die du eingibst. Zeigt er keinen Hinweis mehr, heißt das nur, dass er nichts von dem gefunden hat, was er prüft – nicht, dass dein Etikett rechtlich in Ordnung ist.
Ist der Kennzeichnungs-Check eingeschaltet, geht „Prüfen“ das Etikett nach den Regeln des Landes durch, in dem das Getränk verkauft wird: ob die Pflichtangaben vorhanden sind (Bezeichnung, Alkoholgehalt, Füllmenge, Allergene, Mindesthaltbarkeitsdatum oder Losnummer, Name und Anschrift des Herstellers), ob Bezeichnung, Alkoholgehalt und Füllmenge im selben Sichtfeld stehen, ob die Pflichtangaben groß genug sind und ob die Sprache stimmt. Für manche Länder auch die nationalen Regeln, zum Beispiel zum Pfand. Wie weit die Prüfung in jedem Land geht und wann wir die Regeln zuletzt geprüft haben:
| Land | Was geprüft wird | Regeln zuletzt geprüft |
|---|---|---|
| 🇩🇪 Deutschland | EU-Regeln und nationale Regeln | 20. Oktober 2026 |
| 🇸🇪 Schweden | EU-Regeln und nationale Regeln | 10. Oktober 2026 |
| 🇬🇧 Vereinigtes Königreich | EU-Regeln und nationale Regeln | 16. Oktober 2026 |
| 🇮🇪 Irland | EU-weite Regeln und die Sprache | – |
| 🇱🇮 Liechtenstein | EU-weite Regeln und die Sprache | – |
| 🇱🇺 Luxemburg | EU-weite Regeln und die Sprache | – |
| 🇲🇹 Malta | EU-weite Regeln und die Sprache | – |
| 🇦🇹 Österreich | EU-weite Regeln und die Sprache | – |
Weitere Länder in der Liste (kommen bald): EU-weite Regeln und die Sprache, aber noch nicht die nationalen Regeln.
Was der Kennzeichnungs-Check nicht prüft
Der Kennzeichnungs-Check sieht nur das Etikett. Er kann nicht wissen, ob stimmt, was du schreibst – der Alkoholgehalt, die Zutaten, welche Allergene das Getränk wirklich enthält oder wie viel Saft in einem Cider steckt. Er prüft keine Werberegeln (etwa den Kodex der Portman Group in Großbritannien oder das Werbeverbot für Alkohol in Norwegen), keine Anforderungen von Händlern oder staatlichen Monopolen, keine nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben und keine Genehmigungen und Registrierungen: Verbrauchsteuern wie die Biersteuer, die Registrierung als Lebensmittelunternehmen und die Teilnahme an Pfandsystemen. Auch die Regeln von Ländern, die oben nicht aufgeführt sind (etwa der USA), prüft er nicht – und auch nicht, wie der Druck am Ende aussieht.
Regeln ändern sich. Wir aktualisieren den Kennzeichnungs-Check, so oft wir können, und zeigen das Datum, an dem wir die Regeln zuletzt geprüft haben. Wir können aber nicht versprechen, dass er immer vollständig oder aktuell ist.
Haftung
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit wir eine Garantie übernommen haben.
Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine wesentliche Vertragspflicht verletzen – also eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung du regelmäßig vertrauen darfst. Dann ist unsere Haftung auf den Schaden begrenzt, der bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbar war. Im Übrigen haften wir für leichte Fahrlässigkeit nicht.
Nutzt du Brewlabel kostenlos, haften wir – außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Für das, was auf deinem Etikett steht, bist du verantwortlich (siehe „Kurz gesagt“). Prüfst du ein Etikett vor dem Druck nicht selbst, kann das bei einem Schaden als Mitverschulden berücksichtigt werden.
Deine Etiketten und Bilder
Was du erstellst, gehört dir. Du bist dafür verantwortlich, dass du die Bilder, Logos und Texte, die du hinzufügst, verwenden darfst. Wir nutzen sie nur, damit der Dienst funktioniert; wie wir mit deinen Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.
Das Getränk mit dem Etikett verkaufen
Du darfst die Etiketten, die du mit Brewlabel erstellst, frei verwenden, auch gewerblich: sie drucken, auf Getränke kleben, die du verkaufst, und in deiner Werbung zeigen. Das kostet nichts extra und gilt unbefristet – auch für Etiketten, die du mit Plus erstellt hast, wenn Plus später ausläuft.
Du darfst ein heruntergeladenes Etikett vor dem Druck in einem anderen Programm ändern, zum Beispiel in Illustrator. Die Schriften sind frei lizenziert (SIL Open Font License) und dürfen gewerblich gedruckt werden.
Die Rechte an den Designs – den Vorlagen und ihren Grafiken – liegen bei Brewlabel, und auch andere nutzen sie. Deshalb kannst du an einem Design keine Exklusivrechte bekommen und es nicht als Marke eintragen lassen; deinen eigenen Namen und dein Logo schützt du wie gewohnt. Nicht erlaubt ist, die Designs als Vorlagen oder Grafiken zu verkaufen oder weiterzugeben, etwa in einem Vorlagen-Shop oder einem anderen Etiketten-Tool.
Kontakt nach dem Digital Services Act und Inhalte
Zentrale Kontaktstelle für Nutzer und Behörden (Art. 11, 12 DSA) ist brew (at) brewlabel.app; wir antworten auf Deutsch, Englisch und Schwedisch.
Deine Etiketten sind privat. Rechtswidrige Inhalte kannst du an dieselbe Adresse melden. Wir können Inhalte entfernen oder ein Konto sperren, wenn sie offensichtlich rechtswidrig sind oder gegen diese Bedingungen verstoßen, etwa gegen Urheberrechte; wir sagen dir dann, warum, und du kannst widersprechen.
Fehler, Fragen und Verträge
Findest du etwas, das falsch ist oder fehlt, sag es uns über „Feedback geben“ in der App oder unter brew (at) brewlabel.app. Wir beheben es, so schnell wir können.
Möchtest du einen Vertrag mit uns abschließen, zum Beispiel für eine Brauerei, schreib an brew (at) brewlabel.app.
Änderungen, anwendbares Recht und Streitbeilegung
Wir können diese Nutzungsbedingungen für die Zukunft ändern, etwa wenn sich Gesetze oder der Dienst ändern. Das Datum oben zeigt, welche Fassung gilt, und mit einem Konto stimmst du einer neuen Fassung zu, wenn du dich das nächste Mal anmeldest. Über größere Änderungen informieren wir dich per E-Mail. Ein bezahltes Plus-Jahr läuft zu den Bedingungen weiter, die beim Kauf galten, es sei denn, die Änderung ist nur zu deinem Vorteil oder gesetzlich vorgeschrieben.
Es gilt schwedisches Recht. Bist du Verbraucher und hast deinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land, behältst du zusätzlich den Schutz der zwingenden Vorschriften dieses Landes, soweit sie dich besser schützen. Als Verbraucher kannst du uns auch vor den Gerichten deines Wohnsitzes verklagen.
Wir sind bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor der schwedischen Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen: Allmänna reklamationsnämnden (ARN), Box 174, 101 23 Stockholm, Schweden, www.arn.se. ARN prüft Beschwerden nach ihren eigenen Regeln, unter anderem erst ab einem Mindeststreitwert. Hilfe bei Streit mit Unternehmen in anderen EU-Ländern bekommst du kostenlos beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (www.evz.de).